Gesichtsasymmetrie

Die Wahrscheinlichkeit daß Säuglinge mit einem asymmetrischen Gesicht von der Kiss-Erkrankung betroffen sind, ist sehr groß. Oft entsteht die Gesichtsasymmetrie bereits vorgeburtlich indem durch eine falsche Lage oder Enge im Mutterleib Druck auf den Schädel des Embryos entsteht.
In den meisten Fällen sind durch dieses vorgeburtliche Trauma auch die Kopfgelenke betroffen.

Nach der Geburt entsteht die Gesichtsasymmetrie auf Grund der Schonhaltung die das Kind einnimmt, durch die einseitige Lage kommt es nicht allein zu einer Abplattung des Hinterkopfes, sondern manchmal verformt sich auch das Gesicht.

Werden die Kopfgelenke und die Deformation nicht behandelt, bleibt sie dem Kind oft bis ins Erwachsenenalter erhalten, ein typisches Beispiel für Gesichtsasymmetrie bei Erwachsenen ist der Nachrichtensprecher des ZDF, Claus Kleber. Das Versprechen von Kinderärzten und Orthopäden, daß sich die Deformationen später von selbst “herauswachsen, bewahrheitet sich in vielen Fällen leider nicht.

Die Craniosacraltherapie erzielt bei der Behandlung der Gesichtsasymmetrie nach der eigentlichen Kiss-Therapie zumindest bei Säuglingen und Kleinkindern in vielen Fällen gute Erfolge, erfordert allerdings eine Reihe von Behandlungen über einen längeren Zeitraum.