Haarabrieb

Sehr früh kommt es bei den unter dem KISS-Syndrom leidenden Säuglingen zu einem auffälligen Haarabrieb am Hinterkopf.
Typisch für KISS 1 ist der einseitige Haarabrieb, hervorgerufen durch die Schonhaltung und das Drehen und Lagern des Kopfes auf der stets gleichen Seite, was auch als “bevorzugte Blickrichtung” beschrieben wird.
Bei KISS 2 liegt der Kopf gerade und der Säugling überstreckt ihn zur Schmerzvermeidung nach hinten, das Ergebniss ist ein mittiger Haarabrieb am Hinterkopf, der sogenannte “KISS-Fleck“.

Werden die betroffenen Kinder nicht behandelt, entsteht relativ schnell eine einseitige oder mittige Abplattung des Hinterkopfes.
Orthopäden und Kinderärzte verschreiben in der Folge gern einen Helm, den die Kinder dann Tag und Nacht tragen müssen, um den Kopf wieder in eine annehmbare Frorm zu drücken (Helmtherapie).